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Dokumentation einer Scheibenbremsenreparatur


Dokumentation einer Scheibenbremsenreparatur 

 

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1) Beginn der Bremsenreparatur

  • Bremsscheiben und/oder Bremsbeläge haben die Verschleißgrenze erreicht.
     
  • Vor Beginn der Bremsenreparatur müssen alle relevanten Bauteile im Bereich der Achse und der Hydraulik überprüft werden.
     
  • Defekte Teile sind zwingend zu ersetzen.
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2) Bremsscheibendicke ermitteln

  • Bremsscheibendicke mit geeignetem Messwerkzeug ermitteln'
     
  • Achtung: Mindestdicke beachten!
  • Bremsscheibe darf Mindestdicke bis zum Verschleißende des neuen Bremsbelages nicht unterschreiten.
     
  • Je nach Ausführung werden Radlager und/oder Sensorringe ebenfalls erneuert.
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3) Entrostung der Anlagefläche und der Nabe

  • Nach Demontage der alten Bremsscheiben sind Anlagefläche und Nabenrand mit geeigneten Werkzeugen ( z.B. Drahtbürste, Schmirgelpapier, Topf-Bürste ) zu reinigen.
     
  • Achtung: Radnaben nicht beschädigen!
  • Der Sattel, der noch mit der Hydraulik verbunden ist, muss so fixiert werden, dass keine Zugbelastung auf den Bremsschlauch ausgeübt wird.
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4) Reinigung der Anlagefläche und der Nabe

  • Von Rost befreite, metallisch blanke Anlagefläche mittels Bremsenreiniger (Textar Formula XT) reinigen.
     
  • Wir empfehlen, die gereinigte Nabe mit einem entsprechenden Messwerkzeug (Messuhr mit Stativ) auf eventuelle Planlaufabweichungen zu überprüfen.
     
  • Bremsträger auf Beschädigungen prüfen und reinigen.
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5) Entrostung der Führungsschächte und des Sattelträgers

  • Die Führungsschächte des ausgebauten Sattelträgers, je nach Konstruktion, mit Drahtbürste bzw. Sattelfeile von Rost und Rückständen befreien.
     
  • Achtung: Sattelträger nicht beschädigen!
  • Sichtprüfung des Trägers auf Beschädigung.
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6) Fetten der Führungsflächen und des Sattelträgers

  • Die gereinigten Führungsflächen am Sattelträger mit einem nicht leitfähigen, hitzebeständigen und festbestandteillosen (metallfreien) Mittel fetten (Textar Cera Tec).
     
  • Keine Kupferpaste verwenden!
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7) Montage der Bremsscheibe

  • Neue Bremsscheibe auf Radnabe fixieren und – je nach Bauart und System – mit Halteschrauben befestigen.
     
  • Wir empfehlen, die neuen Bremsscheiben mittels Messuhr am Fahrzeug ca. 15 mm unterhalb vom größtmöglichen Radius, auf Seitenschlag zu vermessen.
     
  • Optimalerweise wird diese Messung mit vorschriftsmäßig montiertem Rad durchgeführt.
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8) Rückführung des Bremskolbens

  • Die Rückführung des Bremskolbens sollte grundsätzlich mit geeigneten Rückstellwerkzeugen erfolgen, um ein Verkanten oder Verdrehen des Kolbens zu vermeiden.
     
  • Zu beachten sind hierbei die verschiedenen Ausführungen der Sättel bzw. der Bremssysteme sowie herstellerspezifi sche Vorschriften und Spezialwerkzeuge.
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9) Fetten der Anlagepunkte

  • Die Verwendung von metallfreiem Dauerschmierstoff (Textar Cera Tec) auf der Rückenplatte ist bei Belagausführungen mit sogenannten Sekundärmaßnahmen, wie z.B. aufgebrachten Dämmlacken oder -blechen, nicht erforderlich. Lediglich im Bereich der Anlagepunkte des Belages in den Führungsschächten ist ein Fetten unverzichtbar.
  • Bei allen Schritten des Reparaturvorganges sind die Drehmomente und die Vorgaben bzw. Richtlinien der Fahrzeug- und Systemhersteller zu beachten.
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Radmontage

  • Zur Vermeidung von Radnabenbeschädigungen und / oder Planlaufabweichungen der Bremsscheiben müssen Radschraube /-mutter nach Herstellervorgaben angezogen werden (Reihenfolge + Anzugsmoment).
     
  • Achtung bei Einsatz von Schlagschraubern unbedingt Momentenbegrenzereinsetzen, dann mit Drehmomentschlüssel Endmontage.
     
  • Räder müssen spannungsfrei und ohne Belastung montiert werden.
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